Apfelliebe!

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Liebe Leckschmecker, auf diesen Beitrag habe ich mich sehr gefreut, denn ich liebe es im Herbst selber Äpfel (und alles was so an Bäumen oder Sträuchern wächst) zu pflücken und alles Mögliche damit anzustellen. Hier sind nur drei Beispiele. Versunkener Apfelkuchen, Tarte,Strudel & Co. sind ja Klassiker und kommen wahrscheinlich bei jedem regelmäßig auf den Tisch, deshalb hier und heute keine eigenen Rezepte dazu. Ihr kennt sicher den Spruch, „Einen Apfel am Tag, Doktor gespart“ und das ist sogar etwas dran. Zwar stammt dies noch aus einer Zeit, als nicht jeder Mensch täglich Obst bekam, aber auch heute wird zu wenig davon gegessen, aber bevor mir nun der erhobene Zeigefinger einfriert legen wir einfach los – habt viel Spaß 🙂

Zutaten

Apfelmarmelade
500 g Äpfel
500 g Gelierzucker 1:1
1 Limette, ausgepresst
1 Esslöffel Zuckerrübensirup
3 Esslöffel Orangenlikör (z.B. Cointreau)
1 Teelöffel Zimt

Zubereitung

Schälen, viertel und entkernen Sie die Äpfel. Schneiden Sie daraus kleine Würfel und schmoren Sie diese 3 Minuten bei mittlerer Hitze mit Sirup und Limettensaft. Löschen Sie mit Orangenlikör ab und geben Sie den Zimt und den Gelierzucker hinzu. Lassen Sie alles weitere 3 Minuten kochen und füllen Sie die Apfelmarmelade in Gläser ab.

Füllen Sie die Marmelade in Gläser (Twist off Gläser) oder welche mit Gummiring, schließen Sie den Deckel und drehen Sie die Gläser für 10 Minuten auf den Kopf. Nach dem Auskühlen lagern Sie die Marmelade kühl und trocken.

Info

Die Gläser müssen steril sein, um Schimmel zu vermeiden. Stellen Sie die Gläser vorher in kochendes Wasser und verwenden Sie zum Rühren einen (an Holz haften eher Bakterien) Kunststofflöffel und saubere Küchenhandtücher!

Tipps

  • Pürieren Sie das Obst während des Kochens mit einem Mixstab, oder stampfen Sie es, je nach Wunsch, mit einem Kartoffelstampfer klein (es sollten noch Fruchtstückchen zu sehen sein)
  • Lassen Sie 50 g Gelierzucker weg, dann kommt das Obst besser zur Geltung.
  • Verwenden Sie Gelierzucker mit einem Obst- Zuckerverhältnis von 1:1, wenn die Äpfel sauer sind, bei süßen Sorten reicht 2:1.
  • Nehmen Sie alte Marmeladengläser Ihrer gekauften Marmelade, die sind genauso gut wie Neue und kosten nix!

Zutaten

Apfelkompott
2 kg Äpfel
2 Zitronen, ausgepresst
1 Vanilleschote, ausgekratzt
300 g Zucker
2 Zimtstangen
750 ml Apfelsaft

Zubereitung

Äpfel waschen, vierteln und entkernen, die Schale darf wegen der vielen Vitamine und der schönen Farbe dran bleiben! (ein Tipp von Arabella)

Geben Sie alles in einen großen Topf und köcheln Sie die Äpfel bei mittlerer Hitze etwa 12-15 Minuten. Wenn das Obst beginnt zu zerfallen ist der Kompott fertig.

Nehmen Sie die Zimtstangen heraus, pürieren Sie mit einem Mixstab die Masse bis keine großen Apfelschalen mehr zu sehen sind und füllen Sie den Kompott in große saubere Gläser ein. Bei Gläsern mit Gummiring ist der Apfelkompott monatelang haltbar (kühl und dunkel lagern).In einem offenen Gefäß hält er sich 3-4 Tage im Kühlschrank.

Tipps

  • Toll zu Pfannekuchen, Kartoffelpuffern, als Grundzutat für leckeres Eis oder einfach so! Klar geht auch Vanillesauce.
  • Für meine veganen Kartoffelpuffer habe ich 4 mittelgroße Kartoffeln, 1 Zwiebel (beides gerieben) und 1 Esslöffel Mehl verwendet, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss gewürzt, in Sonnenblumenöl ausgebraten und beim Servieren mit Schnittlauch dekoriert.

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Zutaten

Apfel Zimt Eis (ohne Eismaschine)
300 g Apfelkompott (für zwei Portionen)
50 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
50 Reismilch
2 Esslöffel Cranberries
1 Esslöffel Rum
2 Esslöffel Haselnüsse, gehackt

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Zubereitung

Frieren Sie den Apfelkompott in Würfeln über Nacht ein. Rösten Sie die Haselnüsse ohne Fett in einer kleinen Pfanne bis diese duften. Dabei mehrmals wenden, damit sie nicht verbrennen.

Cranberries in Rum einlegen. Die Milch sollte aus dem Kühlschrank kommen, damit das Eis seine cremige Konsistenz behält.

Geben Sie die gefrorenen Apfelkompottwürfel (oder was auch immer für eine Form Sie für Eiswürfel haben) in ein geeignetes Gefäß, fügen Sie die aromatisierten Cranberries hinzu, Zucker, Vanillemark und Milch. Mixen Sie es mit einem Pürierstab durch, bis es die gewünschte Cremigkeit hat. Zum Schluss die Haselnüsse unterheben und servieren – einfach lecker!

Tipps

  • Frieren Sie gleich eine größere Portion in Würfeln ein, es wird nämlich ein Dauerbrenner.
  • Sie können natürlich auch Rosinen verwenden, Feigen oder ein anderes Obst, welches mit Äpfeln harmoniert.
  • Ganz Verwegene geben ein bisschen Lebkuchengewürz dazu und haben gleich einen tollen Nachtisch für die Feiertage!
  • Wer kein veganes Eis braucht, nimmt einfach Vollmilch oder Sahne!

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Bitte bleibt alle lecker, Arno …

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9 Kommentare Gib deinen ab

  1. Guten Morgen lieber Arno,
    gerade komme ich von meinem Streifzug aus Deinem Blog zurück und fast hatte ich das Gefühl in einem Kochbuch geblättert zu haben! Tolle Rezepte, prima gestaltet und seeehr ansprechende Bilder! Man möchte die Leckereien sofort auf dem eigenen Teller sehen! 😋 Ich bin schwer angetan und jedes Deiner Rezepte würde ich genauso nachkochen. Ich folge Dir nun (nochmal neu) per Email, damit ich immer auf dem Laufenden bleibe! Eigentlich folge ich Deinem Kochblog schon länger, aber irgendwie hat wohl die Technik versagt. 🤗
    Freue mich schon auf das nächstes Rezept. 😍
    Liebe Grüße, Gaby

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    1. Guten Morgen liebe Gaby, das ist ein fabelhaftes Lob und ich freue mich sehr darüber ❤ Ich hatte übrigens in den letzten 2 Monaten dieselben Probleme und zeitweise haben mir tausende Nachrichten gefehlt. Es funktioniert immer noch nicht ganz, aber ich bemühe mich nix zu verpassen 😉 Wunderbare Herbstgrüße aus Marburg 🙂

      Gefällt 1 Person

  2. Flowermaid sagt:

    … ich tanze jetzt mal barfüssig durch die Küche und nasche virtuell die Reste die Blumenmädchen optisch locken wie Motten das Licht…

    Gefällt 1 Person

    1. Musst du nicht liebe Blumenfee, bis auf die Kartoffelpuffer ist noch alles reichlich vorhanden 🙂

      Gefällt 1 Person

      1. Flowermaid sagt:

        … passend zur Uhrzeit 😋

        Gefällt 1 Person

  3. Arabella sagt:

    Diese Rezepte versprechen Genuss. Besonders freue ich mich über das Apfelmarmeladenrezept. Gerade war ich auf der Suche danach. Ich rieche schon den Duft…hmmm
    Regenaufatmende Grüße zu dir lieber Arno.

    Gefällt 2 Personen

    1. Guten Morgen liebste Arabella, schön, dass wir uns gegenseitig bei der Leckerness helfen konnten. Ich fürchte der Apfelkompott wird den September nicht überstehen, aber noch ist ja Apfelzeit 😉

      Gefällt 1 Person

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