Strammer Max

Kopie von P1360604Natürlich ist dies nicht wirklich ein Rezept, aber ich hatte diese Leckerei soooooo lange nicht mehr gegessen, dass ich es unbedingt mal wieder auf den Tisch bringen wollte, auch, weil es an heißen Tagen schnell gemacht ist und nicht belastet und an kalten Tagen eine schnelle kräftige Mahlzeit auf den Tisch kommt. Na ja, ein bisschen angeben könnte ich ebenfalls, weil der Sternredaktion die Fotografie so gut gefallen hat, dass es eine Auszeichnung bekam (die hatten wohl Hunger bei der Besprechung). Nach über 5 Jahren Food-Fotografie habe ich mich wirklich sehr darüber gefreut, vor allem, weil ich keine Bilder mache und anschließen das Essen entsorgt wird, wie bei vielen anderen Food-Fotografen. Es ist mein eigenes Essen, was hier zu sehen ist (klar bekommt meine Frau oder Gäste das Essen warm) und dies landet immer in meinem Magen, wo es auch hingehört! Habt einfach einen schönen Tag 🙂

Zutaten

1 Scheibe Bauernbrot
4 Scheiben Schwarzwälder Schinken
2 Eier
2 Gürkchen, eingelegt
Petersilie, frisch gezupft
20 g Butter
1 Teelöffel Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Eier bei mittlerer Hitze in einer Pfanne mit Öl als Spiegelei braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Das Brot mit Butter bestreichen, den Schinken verteilen, die Spiegeleier auflegen und mit geschnittenen Gürkchen und Petersilie dekorieren.

Tipps

  • Die Eier werden perfekt, wenn Sie den Herd ausstellen, sobald das Eiweiß anfängt zu stocken. Dann ist nach etwa 3-5 Minuten das Eigelb innen noch leicht flüssig.
  • Sie können jeden kräftigen Schinken oder Tiroler Alpenspeck verwenden.
  • Das Bauernbrot habe ich selber gebacken, so schmeckt es noch viel besser. Es eignet sich auch ein Sauerteigbrot, Hauptsache es ist kräftig im Geschmack.
  • Ob glatte oder krause Petersilie spielt keine Rolle, nur frisch sollte sie sein.

Kopie von P1360610

Bitte bleibt alle lecker, Arno …

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37 Kommentare Gib deinen ab

  1. drnessy sagt:

    Diese Spiegeleier sind wirklich liebevoll dekoriert und die Fotos klasse! Alles Liebe, Nessy

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    1. Mercy liebe Nessy 🙂

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  2. Annemarie sagt:

    Ob getoastet oder nicht, jedenfalls ein feines, schnelles u sättigendes Gericht.
    Gute Idee! 👏

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  3. Annemarie sagt:

    Oh, da bin ich völlig falsch gelegen, ich dachte immer, dass beim Strammen Max auch das Schwarzbrot etwas angeröstet bzw getoastet wird.
    Kannte dieses Rezept allerdings auch nur vom Hörensagen….
    Schöne Abendgrüße

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    1. Hi Annemarie, wir haben freie Küchenwahl und wenn du dein Brot gerne getoastet hättest, warum nicht 😉

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  4. Lääääcker! Genau so! Ein Klassiker in unserer Küche und den kann auch mein Mann! Dann darf ich mich an den Tisch setzen und….., mein Gott, bekomme ich jetzt Hunger! Großartig 😀, lieber, Arno, dass du dieses Rezept gepostet hast! Ich hatte immer schon damit geliebäugelt. Im Übrigen bin ich ganz deiner Meinung, es wird kein Essen weggeschmissen! Der Foto–Teller ist stets auch der Meinige. 🤗

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    1. Allerliebste Gaby, als Rezept würde ich es nicht bezeichnen, aber den Speichelfluß enorm anregen ist ja auch schon eine Leistung 😀 Lass deinen Männe mal machen, bin sehr gespannt, wie groß dann deine Portion wird 😉

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      1. 😅….mein Männe und ich sind nun, wegen des Speichelflusses, über eine Packung Salzstangen hergefallen, kommt natürlich nicht an deinen Strammen Max ran! 🤓

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  5. geniesserle sagt:

    😏 hmmmm… *grummel, schnief* weshalb lese ich diesen Beitrag erst JETZT? Gerade eben hab ich zwei schnöde Käsebrote verdrückt! … so ein Maxe hätte mir viel besser geschmeckt … wäre alles im Haus! hmmm *grummel, seufz* Dank für die Inspiration lieber Arno – das gibt es diese Woche sicherlich! mit selbstgebackenem Roggen-Sauerteig-Brot 😋🤣
    LG Britta

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    1. Oh, ach liebe Britta, manchmal ist das Küchenleben ungerecht, aber es ist noch nicht aller Tage Abend 😉

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  6. utesmile sagt:

    Das erweckt Erinnerungen. Meine Mutter hat es oft gemacht abends. Ich habe es seit mindestens 30 Jahren nicht mehr gegessen….. nun muss ich es mal machen.

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    1. Willkommen auf meiner Seite Ute und danke für den schönen Kommentar, jetzt aber los, damit es nicht noch mal 30 Jahre dauert 🙂

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  7. Flowermaid sagt:

    … es war der Tageslicht Tiefflug über die anbetungswürdige Hügellandschaft mit einem Versprechen… für nicht Vegetarier 😉

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    1. Ja allerdings liebe Blumenfee. Das Leben ist in der Küche eben politisch völlig unkorrekt 😉 Wäre interessant zu wissen, wie viele Vegetarier/ Veganer beim Stern in der Bilderredaktion sitzen 🙂

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      1. Flowermaid sagt:

        … das würde für die Toleranz sprechen… was haben sie dir gezahlt Arno… kann ein Fotograf davon leben, von der Familie zu schweigen… der Stern… dein Foto eine Mondlandung *lächel*

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      2. Es geht da eher um die Ehre für die Fotografen und Werbevermarktung für Gruner & Jahr. Vielen machen Werbung mit den Auszeichnungen, aber ich bin noch nicht so weit und bleibe bei der Ehre 😉

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  8. Christian sagt:

    Sieht aber wirklich total lecker aus. Man muss der Sterneredaktion gratulieren zum guten Geschmack!

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  9. Antje sagt:

    Einfach und einfach lecker! Passt!

    18:30 würde mir gut passen. Soll ich ein Bier mitbringen? 😉

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    1. Super Uhrzeit und Bier wäre gut, hab nur Radler da 😀

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      1. Antje sagt:

        Hefeweizen? Auch gern alkoholfrei … zumindest für mich – muss ja wieder heimfahrn!

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      2. Ja Hefeweizen, die anderen Biere sind mir zu streng im Geschmack 😀 Wir können uns auch eines teilen 😉

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  10. Tring sagt:

    Früher mochte ich das gar nicht, aber mittlerweile ist das ein richtiges Lieblingsessen geworden, wenn ich mal Hunger auf was einfaches herzhaftes habe. Und die Bilder wurden völlig zurecht bewundert – man könnte so reinbeißen 😉

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    1. Oh, vielen lieben Dank und bei uns wird es das wieder öfter geben, gerade im Herbst 🙂

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  11. Ohhhh da würd ich mich jetzt gerne drin vergraben. Ich hab schon so Hunger

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    1. Das verstehe ich wirklich gut. Habt ihr eine gute Brotquelle in den USA oder backt ihr selber? 🙂

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  12. Susanne Haun sagt:

    Du zeigst uns das Lieblingsfrühstück meines Freundes! Ich bin eher von der Müslifraktion. Einen schönen Wochenbeginn von Susanne

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    1. Uiiii, zum Frühstück würde ich das nicht runter bekommen, da muss Quark und eigene Marmelade aus Brot, Müsli gerne Mittags und am frühen Abend der stramme Maxe liebe Susanne, aber jeder so wie er mag, sagte der Alte Fritz 🙂

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      1. Susanne Haun sagt:

        Genau, es ist wichtig, dass man nur isst, was man mag. Ich habe mal gehört, dass man dann auch nicht soviel Fett ansetzt, aber das erscheint mir fragwürdig.

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      2. *lach* Ja liebe Susanne, davon habe ich ebenfalls gehört, kann es aber nicht bestätigen. Vielleicht bezieht sich das eher auf Kinder, wenn man den Zucker mal außen vor lässt 🙂

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  13. lustaufbrot sagt:

    nicht schlecht – das hab ich ja schon ewig nicht gegessen!

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    1. Oder? Und Brot spielt da ja eine Hauptrolle! Willkommen bei den Kommentierern 🙂

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      1. lustaufbrot sagt:

        wie soll ich sagen. ich esse ja gerne gut und natürlich nicht nur brot. ich wählte nur brot als mein thema aus, da es denkbar einfach ist und trotzdem fast nie mehr gut zu bekommen….

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      2. lustaufbrot sagt:

        aber wenn wir beim thema brot sind – welches hast du denn hierfür gebacken? lg chris

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      3. Dafür habe ich Roggenbrot genommen mit einem Anteil Weizenvollkornmehl, ein paar Gewürzen wie Kümmel und Kardamom und einem Schuss Olivenöl 🙂

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      4. lustaufbrot sagt:

        guten morgen. orientalisch angehaucht. klingt gut. kardamom sollt ich vielleicht auch mal probieren. lg chris

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      5. Ausprobieren ist immer gut 🙂

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