Black Burger No. 12

Kopie von Cajun RubEigentlich essen wir nicht wirklich viele Burger zu Hause (und auswärts schon gar nicht), aber bei der Durchsicht sind es immerhin schon elf Rezepte gewesen, weshalb ich mich gemüßigt sah bei einem 12. Rezept eine eigene Kategorie einzurichten, denn alle Burger sind von mir selbst entwickelt und zum Zeitpunkt der Kreation teilweise noch nicht mal am Markt zu haben. Grund genug die Philosophie der Burger näher zu beleuchten, oder? Klar gibt es den „normalen Fleischklops“ im Brötchen, aber auch vegane Varianten sind dabei, ebenso wie mit ohne Brötchen, ganz selten Ketchup oder Mayo und wenn doch, natürlich selbst gemacht. Das der Black Burger (die Brötchen sind mit Pflanzenkohle hergestellt) ebenfalls schon wieder eine Zeit her ist, erkennt ihr unschwer am Spargel, welchen es schon seit Wochen nicht mehr gibt, aber wie immer auf meiner Kochseite sind alles nur Vorschläge oder Anregungen und jeder macht daraus, was sie/ er möchte 🙂 Mir schweben bereits weitere Visionen (sonst bin ich aber gesund) vor dem inneren Auge hin und her, zum Beispiel eine kalte Variante (weil der Sommer wohl nie wieder aufhören wird) und Leckereien, welche ich jetzt noch nicht verraten möchte, jedenfalls nicht, bevor ich es selber hier ans Licht gebracht habe, denn auch die Gastronomie stöbert gerne bei mir 😉 Auch heute gibt es eine vegane und eine konventienelle Variante, obwohl konventionell wahrscheinlich der falsche Begriff ist, aber letztendlich entscheidet ihr über den Faktor „Leckerniss“, wobei mir jeder Burger hervorragend geschmeckt hat, sonst hätten diese Dinger nicht den Weg hierher geschafft. Viel Freude beim lesen, ansehen oder nachmachen 🙂

Kopie von P1130438Zutaten

150 g Rinderhackfleisch
1 Brötchen, schwarz
1 Tomate, groß
1 Zwiebel, mittel
½ Esslöffel Butterschmalz
½ Salatherz
1 Scheibe Cheddarkäse

Würzige Burger Mayonnaise
3 Knoblauchzehen gehackt
1 Limette
4 Esslöffel Mayonnaise
Salz und Pfeffer

Rub für 500 g Fleisch
2 Knoblauchzehen gepresst
2 Teelöffel Paprikapulver Edelsüß
1 Teelöffel Kreuzkümmel
1 Teelöffel getrockneter Oregano
1 halber Teelöffel gemahlener Pfeffer
1 halber Teelöffel gemahlene Chilischote
1 halber Teelöffel Salz

Veganer Burger
1 Kartoffel, groß
1 Zwiebel, mittel
1 Esslöffel Mehl
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
1 Esslöffel Sonnenblumenöl
1 Brötchen, schwarz
1 Tomate, groß
1 Zwiebel, mittel
1 Zucchino, klein
½ Salatherz

Zubereitung

Verrühren Sie den Rub und geben Sie diese zum Hackfleisch. Eventuell müssen Sie die Gewürze in einem Mörser zermalen. Kneten Sie alles gut durch und formen Sie daraus die typischen Burger Patties (flache Fleischklopse) mit Hilfe eines Patti Makers (gibt es günstig zu kaufen und der Klops zerfällt nicht so schnell beim braten).

Lassen Sie das Butterschmalz in einer großen Pfanne heiß werden und braten Sie die Patties von jeder Seite 4 Minuten bei mittlerer Hitze durch.

Rühren Sie die Mayonnaise mit den Gewürzen an, schneiden Sie die Brötchen auf und braten diese in etwas Olivenöl in der Pfanne auf der Schnittfläche an (dann zerbröckeln die Brötchen nicht beim essen). Bestreichen Sie die Brötchenhälften mit der Mayonnaise und belegen diese mit Tomatenscheiben, Salat und dem Burger. Darüber geben Sie geröstete Zwiebelringe.

Raspeln Sie die geschälte Kartoffel und die Zwiebel und mischen Sie Mehl und Gewürze unter. Sofort in eine heiße Pfanne geben und von beiden Seiten goldgelb braten. (sonst wässert die Masse aus)

Anschließend die Zwiebel und die in Scheiben geschnittene Zucchino in dem fett braten,

Dazu passt ein schönes Grillgemüse, ein frischer Sommersalat und handgeschnittene Pommes für den Ofen oder die Friteuse.

Tipps

  • Legen Sie nach dem Wenden des Patties eine Scheibe guten Käse auf den Burger und Sie haben einen leckeren Cheeseburger.
  • Braten Sie die Zwiebelringe im Burgerfett und legen diese auf den Patti.
  • Machen Sie etwas mehr von der Mayonnaise und reichen Sie diese zusammen mit Ketchup zu den Pommes Frites.
  • Den Pattie-Maker können Sie ebenfalls für die Kartoffelrösti verwenden!
  • Brötchen kann man leicht aus 200 g Mehl, 130 ml lauwarmen Wasser (darin 20 g Hefe auflösen), 2 Esslöffeln Olivenöl und ½ Teelöffel Salz herstellen. Kneten, 30 Minuten gehen lassen und mit Mehl 4 Teiglinge formen. Noch einmal kurz gehen lassen und 25 Minuten bei 220 Grad Ober- und Unterhitze backen! Wer mag, besorgt sich im Bioladen Pflanzenruß und gibt 1 Teelöffel zum Teig und wälzt die Brötchen vor dem Backen in Sesam. (hierzu die Teiglinge zuvor mit Wasser bestreichen).
  • Die Kohle im Brötchen soll gut für die Verdauung sein und wie Aktivkohle wirken. Ob das stimmt, lässt sich nach einem Versuch schwer feststellen, aber geschadet hat es nicht.
  • Brötchensorten gibt es derzeit einige zu kaufen, ob klassisch, mit Chili, mit Kohle usw. Einfach mal im Supermarkt schauen und ausprobieren.
  • Zur Spargelzeit grillen Sie grünen Spargel 5 Minuten in der Pfanne an, würzen mit Salz, Pfeffer, Zucker und löschen mit ½ Zitrone ab.

Kopie von P1130424

Bitte bleibt alle lecker, Arno …

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15 Kommentare Gib deinen ab

  1. bineunger sagt:

    Na super Arno, damit liegst Du im trend! Bei uns heist das dann activated charcoal und es gibt einige Menschen, die alles in schwarz machen, selbst den smoothie. Gut gemachte burger wie dieser ist doch ab und an ein Mega Genuss 🙂
    Lieben Gruss aus Luenebug

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    1. Welcome to good old Germany und meiner Heimat liebe Sabine 🙂

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  2. hui, heute sogar mal eine ohne-fleisch-variante. *daumenhoch* darf ich mal fragen, was bedeutet rub? das habe ich noch nie gehört oder gelesen. und diese brötchen da, die sehen ja gefährlich aus. 🙂 (die habe ich auch noch nirgends gesehen).

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    1. Ist einfach eine Gewürzmischung und ich suche ja immer nach dem besonderen Trend, also kommen da auch schon mal schwarze Rußbrötchen ins Spiel, natürlich vegan 😉 Danke für die Morgenmucke!

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      1. gerne. guten morgen arno. und danke für die erklärung. 🙂

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  3. Sieht wieder so appetitlich aus. Werd ich alles probieren, aber schwarze Brötchen jibbet nicht *lol*
    Liebe Grüße
    Brigitte

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    1. MUSS nicht Brigitte 😀 Hab eine gute Woche!

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      1. Jo! Danke! Ich fahre nach Berlin zu einem Konzert mit Jonas Kaufmann in der Waldbühne. Das wird bestimmt eine gute zweite Wochenhälfte 🙂

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      2. Ein klasse Sänger! Das wird sicher wunderbar 🙂

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  4. Arabella sagt:

    Uhijjj, diesmal nehme ich vegan lieber Freund.:-)

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    1. Sehr gerne liebe Ute! Ein perfektes Essen für einen wunderbaren Gartenaufenthalt 🙂

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  5. Hallo lieber Arno, dein Burger und deine Fotos sehen klasse aus!! 👌😍 Ein Burger für Kenner von qualitativ gutem Essen! Denn Burger ist nicht gleich Burger. Ich aß meinen besten Burger vor zwei Jahren in Schweden.😋 Ein klitzekleines Bisschen tue ich mir schwer mit „schwarzaussehenden“ Teigwaren. Aber deinen großartigen Burger 🍔 würde ich glatt probieren? 🤗
    Unser Nachbar grillt gerade und der Duft zieht an unserer Terrasse vorbei….🥓👀👃🏻und dazu deine tollen Bilder, oha ! , ist das nicht gemein!😅
    Dir einen großartigen restlichen Dienstag, liebe Grüße Gaby 🙂

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    1. Über deinen angekündigten Geschmackstest freue ich mich sehr, liebe Gaby 😉 Ich muss jetzt nicht unbedingt Ruß oder Tinte in meinem Essen haben, aber ich war neugierig und habe mich auf die Bilder gefreut 😀 Danke für deinen schönen Kommentar, ich dachte schon, dass alle im Urlaub sind 😉

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      1. Deine schönen Bilder sind die Bestätigung, dass es sehr gut war, der Neugierde zu folgen. 😃 Ja, es scheint im Moment ein wenig ruhig in der Bloggerie zu sein. Sommerzeit ist Urlaubszeit… 🤓

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